VHDL31 DWHG 051800 Deutscher Wetterdienst Erweiterter Warnlagebericht für Niedersachsen und Bremen ausgegeben von der Regional- und Seewetterzentrale Hamburg am Sonntag, 05.07.2026, 20:30 Uhr Mäßig warm bis warm bei zeitweise Regen oder Schauern sowie im Süden einzelnen Gewittern; vor allem an der Nordsee und auf den Inseln sowie zeitweise im Bergland vermehrt böig auflebender Wind Entwicklung der Wetter- und Warnlage: Zwischen einem Hoch südlich von Irland und tiefem Luftdruck über Nordosteuropa und Skandinavien strömt mit einer teils lebhaften Nordwestströmung mäßig warme Luft ein, die das Wetter wechselhaft gestaltet. WIND: Ab Montagmorgen an der Nordseeküste und auf den Inseln zunehmend Windböen bis 60 km/h (Bft 7) aus West, tagsüber anhaltend und vor allem östlich des Jadebusens in exponierten Lagen auch stürmische Böen bis 70 (Bft 8). Im Laufe des Tages auch im Süden und Südosten Niedersachsens, vor allem im Bergland und in Schauernähe zeitweise Windböen, dort gegen Abend wieder abklingend. Im Nordseeumfeld hingegen auch in der Nacht zum Dienstag weiterhin böig. Am Dienstag ab dem Vormittag im Nordseeumfeld vermehrt stürmische Böen sowie exponiert und in Schauernähe Sturmböen bis 80 km/h (Bft 9) aus West, ab dem Nachmittag nordwestdrehend. Auch im Binnenland vor allem mittags und nachmittags vermehrt Windböen sowie einzelne stürmische Böen. Im Laufe der Nacht zum Mittwoch allmählich generelle Windberuhigung. GEWITTER: Am Montagnachmittag und -abend im Süden und Südosten Niedersachsens einzelne starke Gewitter mit stürmischen Böen um 65 km/h (Bft 8) aus West gering wahrscheinlich. Weitere Warnentwicklung: WIND: Am Mittwoch im höheren Bergland des Harzes tagsüber zeitweise Windböen und einzelne stürmische Böen aus Nordwest. NEBEL: In der Nacht zum Freitag im Süden Niedersachsens einzelne Nebelfelder nicht ausgeschlossen. Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 06.07.2026, 10:30 Uhr Hinweis: Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren. Deutscher Wetterdienst, RSZ Hamburg / Niklas Anczykowski