Letzte Aktualisierung: 05.02.2026, 13.46 Uhr
Am Rande eines Hochs über Skandinavien wird mit östlicher Strömung kalte Festlandsluft in den Norden und Osten gesteuert. Dagegen lenken atlantische Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen. Zum Wochenende können sich mildere Luftmassen bis in den Nordosten ausbreiten.
GLÄTTE/GLATTEIS (teils UNWETTER) und SCHNEE:
In den östlichen Landesteilen gebietsweise gefrierender Regen, vereinzelt auch noch. Von Sachsen nordwärts ausgreifend mit nachlassenden Niederschlägen und ansteigenden Temperaturwerten im Tagesverlauf allmähliche Entspannung.
Im Norden und Nordosten leichter Schneefall, mit wenigen Zentimetern Neuschnee. Vor allem in Vorpommern und über Teilen der schleswig-holsteinischen Ostseeküste auch markante Schneefälle mit Mengen zwischen 5 und 10 cm innerhalb von 6 bis 12 Stunden, vereinzelt bis 15 cm nicht ausgeschlossen.
In der Nacht auf Freitag auch im Nordosten allmählicher Übergang der Niederschläge in gefrierenden Regen, Unwetter dort nicht ausgeschlossen
Sonst kaum noch Niederschlag, aber im Osten aufgrund der kalten Böden regional weiter erhöhte Glättegefahr durch Überfrieren.
Am Freitag von Südwesten übergreifend neuer Regen. Zum Nachmittag und Abend von Nordhessen bis nach Ostwestfalen gefrierender Regen nicht ausgeschlossen. In der Nacht auf Samstag über die Mitte langsam weiter nordostwärts vorankommend. Unwetter nicht ausgeschlossen.
SCHNEEVERWEHUNG:
Im Laufe des Tages im Ostseeküstenbereich und Teilen Schleswig-Holsteins vereinzelt Schneeverwehungen möglich. In der Nacht auf Freitag wieder abnehmende Verwehungsgefahr.
FROST:
Heute im Norden Dauerfrost zwischen -3 und 0 Grad.
In der Nacht auf Freitag im Westen und Südwesten sowie von Sachsen bis nach Südbrandenburg häufig frostfrei. Sonst verbreitet leichter Frost zwischen 0 und -4 Grad.
Am Freitag bis zum Nachmittag überall Anstieg der Temperatur in den positiven Bereich.
WIND:
Heute an den Küsten weiterhin steife bis stürmische Böen (Bft 7 bis 8) aus Ost bis Südost. Am Abend allmähliche Windabnahme. Nachts nur noch an exponierten Küstenabschnitten Windböen (Bft 7).
NEBEL:
Tagsüber vor allem im Thüringer Becken und allgemein im Bergland durch aufliegende Wolken, schlechte Sichten, vereinzelt mit Sichtweiten unter 150 m.
In der Nacht auf Freitag Ausweitung und Verdichtung der Nebelfelder über der Mitte des Landes, regional Sichten unter 150 m. Auch im Bergland weiter schlechte Sichten durch aufliegende Wolken.
Am Freitag nur zögernde Besserung der Sichtweiten.