Letzte Aktualisierung: 25.03.2026, 23.49 Uhr
Maritime Polarluft gestaltet den Wetterablauf in der Nacht und am Donnerstag unbeständig und sehr wechselhaft. Ab Freitag setzt sich allmählich Zwischenhocheinfluss durch.
WIND/STURM:
In der Nacht zum Donnerstag noch an der Küste sowie vereinzelt in Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge steife bis stürmische Böen 7-8 Bft, vor allem exponiert noch einzelne Sturmböen 9 Bft aus West bis Nordwest.
Am Donnerstag auf den Alpengipfeln teils schwere Sturmböen bis 95 km/h (9-10 Bft) aus nördlichen Richtungen. Ansonsten mitunter böig auflebender Nordwestwind mit einzelnen Böen um 55 km/h (7 Bft) vornehmlich in Schauernähe. An der Küste sowie im nordwestdeutschen Tiefland häufiger steife bis stürmische Böen 55 bis 75 km/h (7-8 Bft), auf Nordseeinseln auch Sturmböen 9 Bft.
GEWITTER:
Am Donnerstag im Tagesverlauf oftmals einzelne, kurze Graupelgewitter mit Böen 7-8 Bft. Im Nordosten nur sehr geringe Gewitterwahrscheinlichkeit.
FROST:
In der Nacht zum Donnerstag vor allem im Bergland, bei längerem Aufklaren aber auch in tiefen Lagen leichter Frost bis zu -4°C.
SCHNEE/GLÄTTE:
In der Nacht zum Donnerstag an den Alpen einsetzender länger andauernder Schneefall. Schneefallgrenze bis in die Täler sinkend. Neuschneemengen bis zum Morgen im höheren Alpenvorland 1 bis 5, sonst 5 bis 10, in exponierten Staulagen bis zu 20 cm. Insgesamt in den Alpen oberhalb etwa 1000 m bis Freitagfrüh 15 bis 30, in Staulagen des Hochgebirges bis zu 50 cm Neuschnee.
Neuschnee auch in den südlichen Mittelgebirgen (Schwarzwald, Schwäbische Alb, Bayerischer Wald), zu erwartende Mengen dort 3 bis 10 cm, im Hochschwarzwald bis Donnerstagvormittag in Staulagen vereinzelt bis zu 25 cm.
Sonst nur vereinzelte Schneeschauer mit Schwerpunkt in den Mittelgebirgen. Dort örtlich Glätte durch gefrierende Nässe oder dünne Neuschneeauflage.